Martin Meyer Journalist, Publicist and Author Swiss Institute of International Studies (SIAF)

Martin Meyer (* 1951) ist Journalist, Publizist und Buchautor. Seit 1974 war er Redaktor am Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, von 1992 bis Ende 2015 war er dessen Chef.

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Er hat an der Universität Zürich Geschichte, deutsche Literatur und Philosophie studiert und 1976 mit einer Dissertation über Schiller und die deutsche Romantik promoviert. Weitere Bücher folgten über Ernst Jünger, zum Thema des Endes der Geschichte, zu Thomas Manns Tagebüchern und zum Krieg der Werte. Zuletzt sind im Carl Hanser-Verlag erschienen: Piranesis Zukunft. Essays zu Literatur und Kunst (2009) sowie die grosse Monographie Albert Camus – Die Freiheit leben (2013). 2003 erhielt Meyer den renommierten Europäischen Essaypreis der Charles-Veillon-Stifung.

Meyer ist unter anderem Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Mitglied der Zürcher Gelehrten Gesellschaft. Seit 2008 ist er Delegierter, seit 2013 Präsident des Vorstands des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung. 2011 erhielt er für seine publizistisch-wissenschaftliche Arbeit den Ehrendoktor der Universität St. Gallen. 2014 wurde er mit dem Kythera-Preis, 2016 mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet.